Was noch aufs künftige projectiret ist. 1711

August Hermann Francke. Nachwort v. Paul Raabe

Erscheinungsdatum: 1998

Erscheinungsort: Halle

Umfang: 8 S.

Kleine Texte (Heft 6)
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In den vorliegenden Aufzeichnungen vom Herbst 1711 nennt August Hermann Francke (1663–1727) neue Bauprojekte, die zum Großteil noch zu seinen Lebzeiten entstanden sind, beispielsweise das Pädagogium, das Lange Haus und das Krankenhaus. Andere, noch heute bedenkenswerte Pläne kamen nicht zur Ausführung, wie der Bau eines Arbeitshauses. Trotzdem konnte Francke voller Stolz seine Haupt- und Nebenanstalten aufzählen, welche hauptsächlich der Ausbildung seiner Schüler, ihrer Unterbringung und Versorgung und natürlich der Verwaltung dienten. Diese Ausführungen sind eine Art knappes Resümee des sechzehnjährigen Wirkens August Hermann Franckes in Glaucha. Zudem sind sie ein typisches Zeugnis für sein planmäßiges, zielstrebiges und besonnenes Handeln. Die Aufzeichnungen waren nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, sondern für Kritiker Franckes, gegen die er sich verteidigen wollte.