
Archiv und Bibliothek der Franckeschen Stiftungen bilden gemeinsam das Studienzentrum August Hermann Francke.

Archiv und Bibliothek der Franckeschen Stiftungen bilden gemeinsam das Studienzentrum August Hermann Francke.
Das Studienzentrum ist eine Einrichtung für die Bewahrung, Erschließung, Erforschung und Vermittlung der Bestände von Bibliothek und Archiv der Franckeschen Stiftungen. Durch die finanzielle Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft konnten in den letzten Jahren umfangreiche und innovative Erschließungsprojekte begonnen und durchgeführt werden. Sie verbessern die Kenntnis der Quellen und bieten eine solide Basis für neue Perspektiven und Projekte der Forschung.


Der überwiegende Teil der Archivalien stammt aus der Blütezeit des halleschen Pietismus in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Neben den historischen Archivabteilungen gibt es umfangreiche Sammlungen, die vor allem die jüngere Stiftungsgeschichte dokumentieren. Das Archiv verwahrt außerdem Nachlässe und Deposita von Privatpersonen und Institutionen. Der Archivbestand umfasst gegenwärtig 900 laufende Meter Akten und Handschriften, 3.382 Pläne, 270 Palmblatthandschriften, 25.567 Bilder, 11.634 Zeitungsausschnitte und 840 Plakate.
Neben der Benutzung von Findkarteien und Findbüchern, die im Katalograum des Studienzentrums eingesehen werden können, ermöglicht die Recherche in Datenbanken den Zugriff auf die Archivbestände. Ihre Präsentation im Internet zählt zu einer der Schwerpunktaufgaben des Archivs.

Die Bibliothek der Franckeschen Stiftungen wurde Ende des 17. Jahrhunderts von August Hermann Francke für die Studierenden des Waisenhauses gegründet. Heute umfasst sie einen bedeutenden historischen Buchbestand. Die Sammlung deckt viele Wissensgebiete ab, legt jedoch den Schwerpunkt auf die Kirchen- und Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit. Ein zentraler Arbeitsbereich der Bibliothek ist heute die Erschließung historischer Bestände sowie der Aufbau einer Digitalen Bibliothek.
Umfang
Hauptbestand ca. 57.000 Bände
Sondersammlungen 76.000 Bände (davon 30.000 als Depositum)
Forschungsbibliothek ca. 41.000 Bände
Schulprogrammsammlung ca. 29.000 Bände
Böttichersche Porträtsammlung 12.958 Blätter
Kartensammlung 1.762 Karten

Finden Sie hier alle Informationen zu den Recherchemöglichkeiten des Archivs und der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen
Ein weiteres Aufgabengebiet des Studienzentrums ist die Erhaltung der jahrhundertealten, wertvollen Bestände des Archivs und der Bibliothek. Darunter sind Bücher und Handschriften, aber auch Porträts. Der Bestand ist durch starke Abnutzung, Tintenfraß oder Schimmelbefall teilweise massiv gefährdet. Hinzu kommt das gestiegene Interesse an den historischen Quellen, das – im Prinzip erfreulich – vorbeugende konservatorische Maßnahmen notwendig macht. Zur Finanzierung sind wir auf die Unterstützung durch Sponsoren und auf Spenden angewiesen. Sie können uns auf verschiedenen Wegen unterstützen.
Einzelspenden oder Übernahme einer Handschriften- und Buchpatenschaften
DetailsSpendenkonto
Freundeskreis der Franckeschen Stiftungen e.V.
Saalesparkasse Halle
IBAN: DE92 8005 3762 1894 0141 77
BIC: NOLADE21HAL
Vielen Dank!

Transkription und Übersetzung von 100 Briefen der Pastoren der Salzburger Emigrantengemeinde Ebenezer in Georgia zwischen 1745 und 1800.
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Das Projekt zielt auf die Digitalisierung von historischen Planzeichnungen, Bau- und Grundstücksakten aus dem Archiv der Franckeschen Stiftungen.
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Auf der Grundlage des handschriftlichen Katalogs von 1771 werden die Bestände der ehemaligen Bibliothek des Abts am Kloster Berge, Johann Adam Steinmetz (1689–1762), in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen ermittelt.
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Aufruft zur Mithilfe bei der Transkription von Handschriften im Projekt »People, Religion, Information Networks and Travel«.
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Die Franckeschen Stiftungen beteiligen sich am Gemeinschaftsprojekt des AsKI.
DetailsSeit vielen Jahren realisieren die Franckeschen Stiftungen zahlreiche Erschließungs-, Digitalisierungs- und Restaurierungsprojekte, vielfach gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und unterstützt von weiteren Partnern. Auf diese Weise werden wertvolle Archiv- und Bibliotheksbestände systematisch erschlossen, digitalisiert und durch Restaurierungen langfristig bewahrt. Die daraus entstehenden Findmittel, Kataloge und Digitalisate werden entweder in der Schriftenreihe »Hallesche Quellenpublikationen und Repertorien« veröffentlicht oder über diesen Webauftritt weltweit bereitgestellt.
Eine Übersicht an Projekten über die letzten 30 Jahre finden Sie hier:
Abgeschlossene ProjekteMomentan stehen keine Veranstaltungen und Angebote zu Verfügung
Öffnungszeiten
Lesesaal
Montag – Freitag
08:00–18:00 Uhr
Telefonnummer +49(0)345 2127 470
Historische Bibliothek
Dienstag – Sonntag
10:00–17:00 Uhr
Telefonnummer +49(0)345 2127 450