»Schrift soll leserlich seyn«

Der Pietismus und die Medien. Beiträge zum IV. Internationalen Kongress für Pietismusforschung 2013

Coverabbildung der Halleschen Forschungen Band 44/1 Schrift soll leserlich seyn
Hg. v. Christian Soboth, Pia Schmid in Verb. mit Veronika Albrecht-Birkner, Hartmut Lehmann, Thomas Müller-Bahlke

Erscheinungsdatum: 11/2016

Erscheinungsort: Halle

Umfang: 2 Bände, XXII, 818 S.

ISBN: 978-3-447-10673-3

Hallesche Forschungen (44, 1+2)
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112,00 €

Der Pietismus war auf die Einrichtung und Nutzung von Medien angewiesen, um seinen Geltungsanspruch formulieren und kommunizieren zu können. Für seine Verbreitung und Wirkung benötigte er neben Trägern jeweils vor Ort auch mobile und flexible, weltweit agierende Vermittler. 

Dem Pietismus als einem besonderen Medien- und Kommunikationsphänomen wird hier in sechs thematischen Schwerpunkten nachgegangen: Menschenmedien, Sachmedien, Institutionen als Medien, Medienpraktiken und Medientechniken, Medienfunktionen und Medienwirkungen, mediale Verhältnisse. 

Standen in der Forschung bislang hauptsächlich die Fragen nach den Eigen- und Besonderheiten des Pietismus in Herkunft und Wirkung, Programmatik und Zielstellung im Vordergrund, wird hier der Blick auf Arten und Weisen, Strategien und Wege seiner Artikulation und Popularisierung sowie seiner lokalen und schließlich globalen Durchsetzung gerichtet.