Bestände von Archiv und Bibliothek

Hier finden Sie die Binnensystematiken unseres Gesamtbestandes im Archiv und Bibliothek

Fachinformationen zu den Beständen des Archivs

Das kulturhistorische Archiv der Franckeschen Stiftungen blickt auf eine dreihundertjährige Geschichte zurück. Sein Bestand spiegelt Aufstieg und Niedergang des Halleschen Pietismus und die vielseitige Geschichte der Franckeschen Stiftungen wider. Der überwiegende Teil der Archivalien stammt aus der Blütezeit des halleschen Pietismus in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Neben den historischen Archivabteilungen gibt es umfangreiche Sammlungen, die vor allem die jüngere Stiftungsgeschichte dokumentieren. Das Archiv verwahrt außerdem Nachlässe und Deposita von Privatpersonen und Institutionen. Der Archivbestand umfasst gegenwärtig 900 laufende Meter Akten und Handschriften, 3.519 Pläne, 270 Palmblatthandschriften, 25.368 Bilder, 11.788 Zeitungsausschnitte und 861 Plakate. 

Neben der Benutzung von Findbüchern, die im Lesesaal des Studienzentrums eingesehen werden können, ermöglicht die Recherche in Datenbanken den Zugriff auf die Archivbestände. Ihre Präsentation im Internet zählt zu einer der Schwerpunktaufgaben des Archivs. Sie sind das Ergebnis planvoller Erschließungsprojekte, die das Archiv vorwiegend in Drittmittelprojekten durchführt.

Der Gesamtbestand des Archivs gliedert sich in mehrere Abteilungen mit einer jeweils eigenen Binnensystematik:

Fachinformation zu den Beständen der Bibliothek

Ende des 17. Jahrhunderts von August Hermann Francke für »Die im Waysen-Haus Studirenden« gegründet, verfügt die Bibliothek der Franckeschen Stiftungen über einen bedeutenden Altbestand. Die Bücher behandeln dabei alle Gebiete des Wissens, jedoch mit deutlichem Schwerpunkt auf der Kirchen- und Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit. Untergebracht sind die Bücher im ältesten erhaltenen profanen Bibliothekszweckbau Deutschlands, der von 1726 bis 1728 errichtet wurde. Den Mittelpunkt des Gebäudes bildet der historische Bibliothekssaal mit dem originalen Mobiliar aus dem 18. Jahrhundert. Hier finden die Sammlungen in theaterkulissenartig in den Raum gestellten Regalen, der so genannten Kulissenbibliothek, ihren Platz.

Den Schwerpunkt der Bibliotheksarbeit bilden Erschließungsprojekte und der Aufbau einer Digitalen Bibliothek. 

Umfang
Hauptbestand ca. 57.000 Bände
Sondersammlungen 76.000 Bände (davon 30.000 als Depositum)
Forschungsbibliothek ca. 41.000 Bände
Schulprogrammsammlung ca. 29.000 Bände
Böttichersche Porträtsammlung 12.958 Blätter
Kartensammlung 1.762 Karten

Der Gesamtbestand der Bibliothek gliedert sich in verschiedene Bestandsgruppen mit einer eigenen Systematik: