London und das Hallesche Waisenhaus

Eine Kommunikationsgeschichte im 18. Jahrhundert

Coverabbildung der Halleschen Forschungen Band 39 London und das Hallesche Waisenhaus
Hg. v. Holger Zaunstöck, Andreas Gestrich, Thomas Müller-Bahlke

Erscheinungsdatum: 11/2014

Erscheinungsort: Halle

Umfang: VIII, 182 S., 2 Abb.

ISBN: 978-3-447-10259-9

Hallesche Forschungen (39)
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34,00 €

Der Personenkreis um August Hermann Francke (1663–1727) etablierte seit den 1690er Jahren ein dichtes, nicht an territorialen Grenzen orientiertes Kommunikationssystem. Ein ganz wesentlicher Bezugspunkt dabei war die Metropole London. Ihr kam im Aufbau und für die Wirkmächtigkeit der vom Halleschen Waisenhaus aus generierten Netzwerke und Handlungsräume in europäischer und transkontinentaler Perspektive (Indien, Nordamerika) eine zentrale Position zu. Das Buch, auf einer gemeinsamen Tagung der Franckeschen Stiftungen zu Halle und des Deutschen Historischen Instituts London basierend, untersucht Akteure, Medien, Verfahrensweisen, Topografien, Themen, Intentionen und Friktionen dieser Kommunikationsgeschichte im 18. Jahrhundert. Aufbauend auf Quellenbefunden werden die hallisch-englischen Kommunikationen und Inhalte im pietistischen Feld in ihren historischen Kontexten untersucht. Dabei werden spannungsreiche, auf die handelnden Menschen fokussierte Lebenswelten sichtbar. Der Band leistet einen Beitrag zur Kommunikationsgeschichte der Frühen Neuzeit und wird durch ein Personen- und Ortsregister erschlossen.