Die Kinder des Waisenhauses in den Franckeschen Stiftungen zu Halle an der Saale

Erscheinungsdatum: 12.2008
Erscheinungsort: Halle
Umfang: 44 S.
ISBN: 978-3-931479-77-0
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Was bewegte den Pfarrer August Hermann Francke (1663–1727) dazu, vor den Toren der Stadt Halle ein Waisenhaus zu bauen? Was hieß es, Waisenkind im 18. Jahrhundert zu sein? Wie sah der Alltag der Waisenkinder aus? Was aßen sie? Was lernten sie?
Auf all diese Fragen geht das Buch Die Kinder des Waisenhauses in den Franckeschen Stiftungen anschaulich ein. Unterstützt von zahlreichen Illustrationen, wird das Leben von August Hermann Francke erzählt, der Bau des schlossartigen Waisenhauses beschrieben sowie Leben und Ausbildung der Waisenkinder geschildert. Auch was zu den später nach ihrem Gründer benannten Franckeschen Stiftungen noch alles gehörte – z. B. eine Apotheke und eine Buchhandlung – findet in diesem Buch Erwähnung. Kurze Einschübe erklären zudem, was beispielsweise der Pietismus war, was Galläpfel sind und wofür man sie damals brauchte und warum die Kartoffel erst so spät auf den deutschen Speiseplan kam. Schwierigere Begriffe sind zudem in einem Glossar erklärt.
