Die Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

Coverabbildung des Bildbandes Die Bibliothek der Franckeschen Stiftungen
Brigitte Klosterberg, Fotografien von Klaus E. Göltz

Erscheinungsdatum: 12/2007

Erscheinungsort: Halle

Umfang: 116 S., 81 Abb.

ISBN: 978-3-447-06984-7

Bildbände
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32,00 €

Die Bibliothek der Franckeschen Stiftungen zu Halle gehört mit zu den kostbarsten Schätzen, die August Hermann Francke (1663–1727) der Nachwelt hinterlassen hat. Ihr bedeutender Altbestand ist im ältesten Bibliothekszweckbau Deutschlands in den originalen Regalen aus dem 18. Jahrhundert untergebracht. Schon 1721 zählte die Bibliothek, die Ende des 17. Jahrhunderts als kleine Büchersammlung für Schüler begonnen wurde, etwa 18.000 Bände und war damit eine der größten öffentlich zugänglichen Bibliotheken im deutschsprachigen Raum des 18. Jahrhunderts. Der weiter anwachsende Buchbestand macht etwas später einen eigenen Neubau notwendig. Dieser wurde 1728 fertiggestellt und ist noch heute mit dem erhaltenen Magazinsaal und seinen kulissenartig aufgestellten Bücherregalen das Gesicht der Bibliothek. 

Der Bildband gibt Einblicke in die Geschichte der Bibliothek, beschreibt den Bibliotheksbau und geht auch auf die Menschen ein, die diesen Ort seit Jahrhunderten genutzt, gestaltet und geprägt haben. Ein eigenes Kapitel ist den Bücherschätzen gewidmet, wobei sowohl das Charakteristische dieser Sammlung – Pietistica und Bücher aus dem Waisenhaus – als auch Besonderheiten dieser Bibliothek vorgestellt werden. Im Mittelpunkt dieses Bildbandes aber steht die Kulissenbibliothek, der Büchersaal aus dem 18. Jahrhundert, der sich je nach Tageszeit und Lichteinfall immer wieder neu dem Betrachter darbietet. Den stimmungsvollen Bildern gelingt es, einen Bücherort zu präsentieren, der Geheimnisse zu bewahren scheint und dazu einlädt, in die Welt des 18. Jahrhunderts einzutauchen. 

Der Fotograf und Buchgestalter Klaus E. Göltz hat zahlreiche Fotografien von der Bibliothek und ihren Büchern gemacht und das Layout dieses Bildbandes gestaltet. Der Text stammt von Brigitte Klosterberg, der langjährigen Leiterin des Studienzentrums August Hermann Francke und ausgewiesenen Kennerin der Bibliothek.